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22.07.2008 / 0 / Seite 10 (Beilage)

Politisches Lehrstück

Seit Anfang 2007 wird in Kuba die Vergangenheit (und Zukunft) der revolutionären Kulturpolitik diskutiert

Ute Evers

Dies ist die Geschichte einer gelungenen Rebellion. Es ist die Rebellion kubanischer Intellektueller, die vehement eine öffentliche Debatte über die sogenannten grauen fünf Jahre der jüngeren kubanischen Kulturgeschichte, das »Quinquenio Gris«, einfordern. Diese Epoche Anfang der 1970er Jahre war gekennzeichnet durch eine repressive Kulturpolitik, über die bis zu Beginn der hier beschriebenen Diskussion ein Mantel des Schweigens gelegt wurde.

Auslöser der Kontroverse war im Januar 2007 eine Sendung im kubanischen Fernsehen. Zur besten Sendezeit wurde ein gewisser Luis Pavón Tamayo als herausragender Poet dargestellt. Skandalös aber war, was keine Erwähnung fand: Pavón war zwischen 1971 und 1976 Präsident des Nationalen Kulturrats und in dieser Funktion in einer Zeit für kulturelle Angelegenheiten verantwortlich, die von »tiefgreifender ideologischer Dogmatisierung« bestimmt war. Das sagte der Schriftsteller Arturo Arango im Rahmen einer Veranstaltungsreihe...

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