22.07.2008
»Die doppelte Währung brachte Kuba mehr Nutzen als Schaden«
Die Existenz von zwei Zahlungsmitteln in dem Karibikstaat hat soziale Folgen. Aber gibt es Alternativen? Ein Gespräch mit der Ökonomin Cristina Xalma
Von Interview: Pascal Serrano
Obwohl in Kuba schon seit Mitte der 1990er Jahre zwei Währungen existieren, verstehen viele Einwohner und natürlich auch viele Ausländer nicht die Notwendigkeit dieses Systems. Warum gibt es auf der einen Seite den kubanischen Peso, mit dem die meisten Kubaner bezahlt werden, und auf der anderen Seite den stärkeren konvertiblen Peso, für den viele Produkte exklusiv erhältlich sind?Der Grund dafür liegt in der schweren Wirtschaftskrise, in die Kuba zu Beginn der 1990...
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