Gegründet 1947 Donnerstag, 27. Juni 2019, Nr. 146
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01.09.2007 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Fürs Leben lernen

Liebe Leserinnen und Leser,

in Berlin begann am Montag die Schule, an diesem Samstag folgen Tausende Erstklässler. Das Bizarre: dem Sparzwang sei Dank hat nicht jede Schule ausreichend Lehrer. Das ist kein hauptstadtspezifisches Problem, aber einer »rot-roten« Regierung besonders unwürdig. In Brandenburg werden Dutzende Bildungsstätten geschlossen, Schüler müssen jetzt Morgen für Morgen kilometerlange Anfahrten auf sich nehmen. Aus anderen Bundesländern mehren sich die Berichte über Ein-Euro-Jobber, die als Aushilfskräfte vor die Klassen gestellt und verheizt werden. Auf der Strecke bleiben vor allem diejenigen, die doch fürs Leben lernen sollen.
Die Wirtschaft boomt, die Bundesregierung freut sich über steigende Steuereinnahmen, doch Exportweltmeister Deutschland ist nicht bereit, genügend Geld für die Bildung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen. Sind das »Schöne Aussichten«? Wir zeigen das Bild »Kind vor einem Fenster«, eingesandt von ...


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