Gegründet 1947 Montag, 17. Juni 2019, Nr. 137
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23.11.2005 / 0 / Seite 12 (Beilage)

Freak out und zurück

Fans hassen: Die neue Frank-Zappa-Biographie von Barry Miles ist ein recht gelungener Versuch, mit einigen Mißverständnissen aufzuräumen

Rainer Balcerowiak

Die Geschichte des Frank Vincent Zappa ist die Geschichte des millionenfach gelebten und mehrtausendfach niedergeschriebenen amerikanischen Traumes. Es ist die Geschichte eines Sprößlings aufstiegsorientierter italienischer Einwanderer, der fast alles hätte werden können: Gouverneur, Kongreßabgeordneter, Wirtschaftsanwalt, CIA- oder Mafiaboß. Doch die Zeit, in der der am 21. Dezember 1940 in Baltimore geborene junge Mann mit seiner Pubertät kämpfte, war gut für einen Seitenpfad, der gemeinhin mit dem recht irreführenden Label Rock’n’Roll versehen wird.

Mit einer reinen Anekdotensammlung, wie sie in Rock-Biographien vielfach anzutreffen ist, wird man dem Phänomen des misantropischen, manischen Zeitgenossen Zappa, der wohl nichts so sehr haßte wie die Fans seiner Rockbands, kaum näher kommen. Barry Miles, ein ausgewiesener Kenner der Popmusikgeschichte und ihrer soziokulturellen Hintergründe beläßt es in seinem Buch denn auch nicht bei Storys à l...

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