Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
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23.11.2005 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Freiheit wird sich rausgenommen

Bert Papenfuß zündet sprachliche Sprengsätze

Jürgen Schneider

Zwischen Baiz und Burger paßt, auch wenn »die Zeit der Worte vorbei ist«, immer noch ein Wort, high oder low, sowieso, vormodern auch sehr gern und Kommunikation direkt: »one, two, anarchy – hottentottenremmidemmi. Hinaus ins Freie«, nicht ins falsche »Neue Leben« der Schulzes, in dem die Literatur eine des Geschäftemachens, des Geldes ist, im Casino schnell »mit hundertmal größeren Beträgen« kalkuliert wird, zur höchstmöglichen Erregung der dem Fukuyama-Bad entstiegenen Betriebsnudeln aus den Executive Lounges des Mainstream-Feuilletons, denen Egregius Papenfuß mit »Rumbalotte« im Doppelpack wieder einmal den schwarzen Lappen zeigt, ihnen ins Scheckbuch schreibt, »wat phase is aufm acker. Sowas kommt von so was ... Schächtet die Medien, blutet sie aus ... vor gülle jauchzt das senkloch.«

Nein, die sprachlichen Sprengsätze von »Käpt’n Papenfuß«, wie Gerald Fiebig den W...

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