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22.10.2003 / 0 / Seite 3 (Beilage)

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Die hochschulpolitische Linke hätte in der Diskussion um den europäischen Bildungsraum gute Karten – wenn sie nur diskutieren wollte

Torsten Bultmann

Als sich Mitte September 2003 vierzig Bildungsminister in Berlin trafen, um den »europäischen Hochschulraum« voranzubringen (Bologna-Prozeß), war sich der größere Teil der linken Öffentlichkeit wie immer völlig mit sich selbst einig, daß all dies eine finstere neoliberale Angelegenheit sei. Dem staunenden Publikum konnten entsprechend mal wieder »die üblichen Verdächtigen« präsentiert werden, womit zugleich die »Richtigkeit« des eigenen politischen Standpunktes unter Beweis gestellt war.

Richtig ist, daß der Bologna-Prozeß (ebenso wie der gesamte Vorgang der EU-Integration) zweifelsfrei unter neoliberaler Hegemonie stattfindet. Dieser Hinweis und der mit ihm verbundene Nachweis von üblen »Motiven« ersetzt jedoch nicht eine Analyse seines Gegenstandes beziehungsweise eine politische Positionierung zu demselben. Das sehr konkrete Thema »Studienreform im europäischen Kontext« kommt völlig zum Ve...

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