Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. Juni 2020, Nr. 130
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27.08.2003 / 0 / Seite 9 (Beilage)

Ein Hund bekommt mehr Platz

Gespräch mit Monty Schädel (parteilos) über den Umgang der Landespolitik mit den Problemen von Asylbewerbern in

Interview: Cristina Fischer

F: Im Juli 2001 hat das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern eine neue Verordnung über Mindestanforderungen an Asylbewerberheime herausgegeben. War das in erster Linie auf den Druck der PDS-Fraktion, auf die Arbeit von Flüchtlingsinitiativen oder darauf zurückzuführen, daß in anderen Bundesländern bereits höhere Standards gültig waren?
Ich denke, alle hatten ihren Anteil daran. Der Druck auf das Innenministerium konnte so erhöht werden, daß es keinen anderen Weg als die Änderung der unhaltbaren Zustände in der Flüchtlingsunterbringung in M-V gab.

F: Bereits in den 90er Jahren waren Beschwerden über die Abgelegenheit und den Zustand vieler Heime lautgeworden. Warum hat die Erarbeitung neuer Richtlinien so lange gedauert?
Eigentlich sollte die Verordnung gemeinsam mit der Richtlinie für den Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften und die soziale Betreuung der Bewohner bereits im September 2000 erscheinen. Aber Richtlinien sind Erlasse des Minister...



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