Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. Juni 2020, Nr. 130
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27.08.2003 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Trend zum Stückwerk

Ulrich Ballhausen vom Vorstand des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Thüringen (MoBiT e.V.) über Schwierigkeiten bei der Inanspruchnahme staatlicher Förderprogramme gegen rechts

Interview: Jana Frielinghaus

F: Vor knapp drei Jahren wurden die staatlichen Förderprogramme für Initiativen gegen Rechtsextremismus aufgelegt. Welche Spezifika zeichnen die drei Programme CIVITAS, Entimon und Xenos aus?

Für Außenstehende ist es schwierig, die Unterschiede zu erkennen. CIVITAS richtet sich primär an die neuen Bundesländer. Da gibt es drei Förderschwerpunkte: Die mobile Beratung von lokalen Basisgruppen bei der Auseinandersetzung mit der rechten Gefahr und bei der Planung ihrer Aktivitäten, die Opferberatung, und den dritten nenne ich Stärkung und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen.

Entimon hat ähnliche inhaltliche Intentionen, die Fördermittel sollen aber besonders auch in den alten Bundesländern eingesetzt werden.

Bei Xenos besteht ein entscheidender Unterschied zu den anderen Programmen. Die Mittel dafür kommen aus dem europäischen Sozialfonds. Die geförderten Projekte müssen eine Arbeitesmarktrelevanz haben und brauchen eine Kofinanzierung dur...





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