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Aus: DDR-Anschluss, Beilage der jW vom 02.10.2020
30 Jahre DDR-Anschluss

Kapazität, nicht Resignation

Die Akademie der Wissenschaften der DDR: Werden, Wirken und Überleben in einer Gelehrtengesellschaft bis heute
Von Herbert Hörz
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Sonntagsbeschäftigung, Leipzig, Juni 1990

Als Nachfolgerin der Preußischen Akademie der Wissenschaften wurde 1946 die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW) eröffnet. Sie war entsprechend der Tradition eine Gelehrtensozietät, in die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Würdigung ihrer Leistungen als Mitglieder gewählt wurden. Sie stand in der Nachfolge der 1700 von dem Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) gegründeten Kurfürstlich Brandenburgischen Societät der Wissenschaften. Durch SMAD-Befehl vom 1. Juli 1946, dem 300. Geburtstag von Leibniz, wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg wiedereröffnet. Nach dem Vorbild der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften war sie die wissenschaftliche Einrichtung im Land, die mit ihren Instituten, Kommissionen und Unternehmungen Forschung auf allen Gebieten durchführen sollte. Zum 7. Oktober 1972 wurde sie im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Beitritt der DDR als zweiten souveränen deutschen Staates in Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) umbenannt.

1973 als Mitglied in die AdW aufgenommen, gehörte ich von 1977 bis 1981 als Vorsitzender der Gewerkschaft Wissenschaft an der AdW dem Präsidium an. 1989 wählte man mich zum Vizepräsidenten für Plenum und Klassen. Damit trug ich Verantwortung für die AdW als Gelehrtensozietät. Um ihr Werden, Wirken und Überleben geht es hier. Nach 1992 war es der politische Wille der neuen Herrschenden, dass die AdW verschwinden solle. Aufgeben wollte ich nicht. Als Vizepräsident für Plenum und Klassen gründete ich die Gruppe »Mitglieder und Freunde der Leibniz-Akademie«, die sich seit September 1992, nachdem vor der Sommerpause der letzte Leibniz-Tag der Gelehrtensozietät im Gebäude der Berliner Akademie stattgefunden hatte, jeden Monat traf. Ich kannte die Sorge vieler Mitglieder, dass nun eine Tradition des wissenschaftlichen Streits und der gegenseitigen Information über Erkenntnisse aus politischen Gründen verlorengehen sollte.

1992 führte ich an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) als Mitarbeiter die an der AdW begonnenen Helmholtz-Studien weiter. Sie erforderten Dienstreisen zur Arbeit in den Archiven, so in Wien, München und Bonn, bis 1995 auf politischen Druck zum Bedauern der neuen Akademieleitung meine Kündigung zu erfolgen hatte. Man bedauerte das und sagte mir die notwendige finanzielle Unterstützung für die Publikation der Helmholtz-Studien zu. Das Versprechen wurde eingehalten. Um den Erhalt der Gelehrtensozietät zu sichern, wählten wir auf meinen Vorschlag in unserer Gruppe aus dem Kreis der Mitglieder der Leibniz-Akademie ein Vorbereitungskomitee für die Gründung eines Vereins, der die Gelehrtensozietät weiterführen sollte. An dieses übergab ich dann offiziell meine Funktion als verantwortlicher AdW-Vizepräsident für die Sozietät. 1993 kam es zur Gründung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, die weiter existiert. 1999 wurde ich gebeten, in der Nachfolge des Biochemikers Samuel Mitja Rapoport als Präsident zu kandidieren. Nach meiner Wahl war ich bis 2006 als Präsident tätig, wirkte als Altpräsident und arbeite als gewählter Ehrenpräsident weiter im Präsidium mit.

Gründung der Sozietät

Die durch Leibniz initiierte und 1700 als Kurfürstlich Brandenburgische Societät der Wissenschaften gegründete Wissenschaftsakademie hatte eine wechselvolle Geschichte und verschiedene Namen. Der Wissenschaftshistoriker Hubert Laitko schreibt: »Die Risiken im Dasein einer Institution beginnen mit ihrer Gründung. Zumal bei wissenschaftlichen Einrichtungen sind Gründungen gemeinhin komplexe und oft riskante Vorgänge. Gewiss ist es für Instanzen, die über die Macht und über die Mittel dazu verfügen, eine leichte Übung, per Dekret ein Institut, eine Hochschule oder auch eine Akademie zu gründen; doch auf einem anderen Blatt steht, ob eine solche Kopfgeburt auch lebens- oder gar entwicklungsfähig sein wird. Deshalb ist es immer perspektivreicher, wenn die Bewegung von den Wissenschaftlern selbst ausgeht und die Mächtigen – oft mit viel Mühe, List und Geduld – dafür gewonnen werden, ihr Plazet zu geben. Von dieser Art war die Berliner Gründung, und viel mehr als ihr Plazet gaben die Majestäten nicht, auch wenn Adolf von Harnack in seiner großen Akademiegeschichte als treuer Monarchist den brandenburgischen Kurfürsten und nachmaligen preußischen König Friedrich als Gründer der Sozietät feierte. Lange war die Sozietät, das darf man nicht vergessen, ein selbstfinanzierender Verein, der sich die Mittel für seine Existenz mit Hilfe des ihm allergnädigst verliehenen Kalendermonopols beschaffte. Erst 1811, im Rahmen der preußischen Reformen, wurde das Kalendermonopol endgültig aufgehoben, und der preußische Staat übernahm in aller Form die Verpflichtung, die Akademie zu finanzieren.«1 Zur DDR-Wissenschaftsakademie heißt es: »In den Akademiestatuten, die in der Zeit der DDR verabschiedet worden sind (1954, 1963, 1969, 1984), ebenso wie auch in der am 26. September 1972 vom Ministerrat erlassenen Verordnung zur Umbenennung in ›Akademie der Wissenschaften der DDR‹ wurde jedesmal das Moment der Kontinuität mit allen historisch vorhergehenden Gestalten der Akademie explizit festgeschrieben.«2

Mit der Entwicklung der modernen Wissenschaft hatten sich im 17. Jahrhundert neue Akademien als Gelehrtengesellschaften gebildet, wie die Royal Society, die Académie française und andere Einrichtungen. Die Gründung der Berliner Akademie wurde am 19. März 1700 beschlossen. Am 11. Juli 1700 unterzeichnete der Kurfürst Stiftungsbrief und Generalinstruktion der Brandenburgischen Societät der Wissenschaften in Berlin, deren erster Präsident Gottfried Wilhelm Leibniz war. Am 3. Juni 1710 wurde das erste Statut verkündet, am 19. Januar 1711 die Sozietät feierlich eröffnet. Unter der Regentschaft von Friedrich II. (1712–1786) wurde die Akademie reorganisiert. Ab 1744 gab es dann die öffentliche Ausschreibung von Preisaufgaben. Daran beteiligten sich unter anderem Johann Gottfried Herder, Immanuel Kant und Moses Mendelsohn. Es gab eigene Forschungseinrichtungen wie zum Beispiel die Sternwarte und den Botanischen Garten.

Wenn in der Geschichte neue Bedingungen Reformen der Akademie verlangten, dann wurden sie nicht immer freiwillig durchgeführt. Nach der französischen Revolution leugnete der Kurator der Berliner Akademie Graf von Hertzberg in einem Akademievortrag 1789 die Notwendigkeit revolutionärer Wandlungen in Preußen, da Monarch und Monarchie bereits den Zeitinteressen entsprächen. Der Reformgedanke blieb und fand seinen Ausdruck dann im neuen Statut von 1812. Das Kalenderprivileg, die Finanzierungsquelle der Akademie, wurde aufgehoben und die Akademie durch den Staat finanziert. Die Akademie öffnete ihre Publikationen auch Nichtmitgliedern. Diese Reform erwies sich bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als tragfähig. Ab 1815 gab es von Kommissionen geleitete wissenschaftliche Unternehmungen, die nach Erfüllung der gestellten Aufgaben ausliefen oder später in der AdW als Akademievorhaben weitergeführt wurden. Als Vizepräsident der AdW trug ich Verantwortung für sie und musste zusehen, wie sie von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) nach 1992 vereinnahmt wurden.

Zur Akademiegeschichte gehört, dass die Preußische Akademie der Wissenschaften nach der Machtübernahme durch die Nazis dem Führerprinzip folgte. Doch trotz der politischen Kritik 1945/46 an der Akademie in der Nazizeit wurde danach mit dem geistigen Potential behutsam umgegangen. Mitglieder wurden nach der Entnazifizierung übernommen und neue hinzugewählt. Die herrschenden politischen Kräfte ermutigten die Mitglieder, ihre Akademie zu reformieren und neu zu gestalten, statt sie an den sozialen Rand zu drängen und ein neues Gebilde zu errichten.

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U-Bahnhof Alexanderplatz, Ost-Berlin, 30. Januar 1990

Neubeginn nach 1945

Der klassische Philologe und Althistoriker Johannes Stroux (1886–1954) war seit 1937 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Er stand dem Naziregime kritisch gegenüber. Am 14. Juni 1945 legte er dem Plenum der Akademie eine provisorische Fassung einer neuen Satzung vor, in der die Pflege und Mehrung der Wissenschaft durch die Gelehrtensozietät, die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Bewahrung und Fortentwicklung der Kultur in breiten Kreisen als Aufgaben formuliert waren. Er führte mit der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) und Vertretern der anderen Besatzungsbehörden Verhandlungen über die Wiederzulassung der Akademie, denn eine Schließung war möglich. Im Juni 1946 erhielt Stroux von der SMAD den Auftrag, das Amt des Präsidenten der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu übernehmen. Ein Jahr später war er dann Präsident der nun neu organisierten und mit einem antifaschistischen Programm ausgestatteten Deutschen Akademie der Wissenschaften. Am 27. Juni 1947 übergab die SMAD der Akademie das Institut für Medizin und Biologie in Berlin-Buch, zu dem auch ehemalige Kaiser-Wilhelm-Institute gehörten. Ende 1949 unterhielt die Akademie neben den Kommissionen und Unternehmungen bereits 23 Institute und vier Laboratorien. In den Folgejahren erfolgten weitere Übernahmen von Instituten und Institutsneugründungen. Die seit 1830 bestehende Struktur mit zwei Klassen wurde 1949 zugunsten von sechs (zwischenzeitlich fünf) Klassen aufgebrochen.3

Die AdW führte viele interessante Tagungen durch. Der Leibniz-Tag 1983 befasste sich z. B. mit dem hochaktuellen Thema »Zur Bedeutung der Information für Individuum und Gesellschaft«. Im Festvortrag »Information und Weltanschauung« forderte ich unter anderem für zwei Problemkomplexe vertiefte Überlegungen. »Erstens ist sorgfältig zu prüfen, wie die Strategie zur Entwicklung der Informationstechnologien aussehen muss. Es ist zu fragen: Ist das, was auf diesem Gebiet wissenschaftlich möglich und technisch-technologisch realisierbar ist, auch gesellschaftlich wünschenswert und durchsetzbar, ökonomisch machbar und human vertretbar. … Zweitens sind die Auswirkungen der Informationstechnologien auf Denk- und Verhaltensweisen auf allen Gebieten zu analysieren.«4 Im digitalen Zeitalter sind das weiter wichtige Fragen.

Angriffe nach 1990

Mit dem Ende der DDR 1990 und der deutschen »Wiedervereinigung«, die für die von Strafmaßnahmen Betroffenen in ihrer Arbeitslosigkeit mehr einer Okkupation glich, wurde die weitere Existenz der Gelehrtensozietät durch Politiker problematisiert. Eigentlich hatte der Einigungsvertrag ihre weitere Existenz verbürgt. Doch, wie ich in einem Vortrag betonte, gilt auch hier: »Mit des ­Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten.« Politiker in Berlin entschieden, die Akademie der Wissenschaften wird aufgelöst. Alle Versuche von Mitgliedern und dem Präsidium, das Überleben der Gelehrtensozietät der AdW im geeinten Deutschland zu sichern, schlugen fehl. Die Reformvorschläge der Gelehrtensozietät wurden nicht zur Kenntnis genommen. Das für die Sozietät positive Rechtsgutachten von Professor Dr. Bodo Pieroth, Marburg, und Professor Dr. Bernhard Schlink, Bonn/Frankfurt am Main, ignorierte man, auch die Stellungnahme von Professor Hans-Peter Schneider aus Hannover, der als kompetenter Wissenschaftler für Staats- und Verwaltungsrecht eindeutig betonte, dass mit dem Einigungsvertrag ein »Ob« der Weiterführung nicht mehr zur Diskussion stehe und das Gebot der Weiterführung eindeutig festgelegt sei. Der Berliner Wissenschaftssenator Manfred Erhard hatte sich ein Gutachten von Professor Dr. Werner Thieme aus Hamburg zu eigen gemacht, der behauptete, die Preußische Akademie als eine Körperschaft öffentlichen Rechts bestehe fort, nur ohne Mitglieder, und die Beziehung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zur Preußischen bestritt. Es ist ein Hohn auf die Geschichte von Akademien und nur aus der Sicht von politischen Zerstörern und Rechthabern zu verstehen, wenn zum rechtlich fragwürdigen Trick gegriffen wurde, die Fiktion einer Akademie ohne Mitglieder aufzubauen, um so der realen Akademie mit ihren Mitgliedern die Existenzgrundlage zu entziehen. Die gezielten Schläge gegen die teilweise ahnungslosen Mitglieder der Gelehrtensozietät gingen jedoch noch weiter. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften wurde durch einen Staatsvertrag neu konstituiert. Die zunächst im Gespräch stehende Anwartschaft der Mitglieder der Gelehrtenso­zietät negierte man. Eine assoziative Mitgliedschaft kam nicht ins Gespräch. Die Gruppe, die die neuen Mitglieder bestimmen sollte, wurde zum Nachteil unserer Sozietät anders, als vorher beschlossen, zusammengesetzt. Unter Bruch des Einigungsvertrags wurde die Gelehrtensozietät ihres öffentlich-rechtlichen Status, ihrer Einrichtungen und ihres Vermögens beraubt. Sie sollte aufhören zu existieren.

Statt möglicher Resignation nach der Wiedervereinigung über den historisch einmaligen Akt der Vertreibung aus Arbeit und Funktionen haben viele Mitglieder der Akademie der Wissenschaften der DDR das wissenschaftliche Leben in der Tradition von Gottfried Wilhelm Leibniz in der Leibniz-Sozietät, die nun seit 1993 als eingetragener Verein existiert, weitergeführt. Durch neue Mitglieder erweiterte sie die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit. Ihre Identität als Gemeinschaft wissenschaftlich Lehrender und Forschender umfasst die Freude an neuen Ideen und die Suche nach neuen Erkenntnissen, auch die artikulierte Sorge um den manchmal diskreditierten Ruf der Wissenschaften im öffentlichen Leben und vor allem das Streben nach einer neuen Aufklärung. Es ist die geistige Kapazität zur inter-, multi- und transdisziplinären Arbeit, die uns verbindet und die durch die Diskussion in unserem Kreis Impulse gibt, um spezielle Probleme umfassender einzuordnen.

Die Leibniz-Sozietät heute

In einem umfangreichen Reformprozess entwickelte sich die Leibniz-Sozietät zu einer interdisziplinären Vereinigung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Ost und West, aus dem In- und Ausland, die, wissenschaftlich autonom und pluralistisch orientiert, nur der Wissenschaftsentwicklung verpflichtet ist. Neben interessanten Plenar- und Klassensitzungen finden mit Konferenzen und Kolloquien weitere wissenschaftliche Veranstaltungen mit Kooperationspartnern statt, die von der »Scientific Community« immer mehr zur Kenntnis genommen werden. Hinzu kommen Arbeitskreise mit thematischer Spezifik. Mit wichtigen wissenschaftlich fundierten und politikkritischen Stellungnahmen mischt sich die Sozietät in öffentliche Debatten ein.

Die Leibniz-Sozietät ist die legitime Nachfolgerin der von Leibniz gegründeten Akademie der Wissenschaften in Berlin. Sie steht erstens in der Mitgliedernachfolge, denn eine Akademie wird entscheidend durch ihre Mitglieder geprägt. Die Mitglieder der Leibniz-Sozietät wählen in geheimer Wahl neue Mitglieder. Zweitens erfüllt die Leibniz-Sozietät im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die Aufgaben entsprechend dem Paragraphen zwei des Statuts: »(1) Zweck der Leibniz-Sozietät ist ausschließlich und unmittelbar die selbstlose Pflege und Förderung der Wissenschaften in der Tradition von Gottfried Wilhelm Leibniz im Interesse der Allgemeinheit. (2) Die Leibniz-Sozietät führt wissenschaftliche Veranstaltungen zur Präsentation von wissenschaftlichen Ergebnissen ihrer Mitglieder und Gäste durch, insbesondere zur interdisziplinären Diskussion auf hohem wissenschaftlichem Niveau. Alle wissenschaftlichen Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät sind grundsätzlich öffentlich.« (­leibnizsozietaet.de/ueber-uns/statut) Drittens ist der Anspruch, legitime Fortsetzerin der Leibnizschen Tradition zu sein, durch wissenschaftliche Aktivitäten begründet.

Der Philosoph und Wissenschaftshistoriker Herbert Hörz ist Ehrenpräsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.

Anmerkungen:

1 Hubert Laitko: Die Akademie im gesellschaftlichen Wandel. Historische Zäsuren als Prüfsteine akademischer Identität. Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät 81 (2005), Seite 20

2 Ebenda, Seite 38

3 Conrad Grau: Die Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Eine deutsche Gelehrtengesellschaft in drei Jahrhunderten. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin, Oxford 1993

4 Heinrich Scheel/Werner Lange (Hg.): Zur Bedeutung der Information für Individuum und Gesellschaft. Berichtsband der Wissenschaftlichen Konferenz zum Leibniztag der AdW der DDR, 29./30.6.1983. Akademie der Wissenschaften der DDR, Berlin 1983, Seite 53

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