15.12.2010
Weshalb wird in linken Buchverlagen so viel gesoffen?
Um zu vergessen, welch erbärmlich schlecht bezahlter Beruf der des Verlegers ist
Von Leander Sukov
Die landläufige Meinung, Verlagsmenschen würden der
Kultiviertheit halber im Ohrensessel sitzen und beim Lesen Rotwein
trinken, ist eine urbane Legende. Die Gründe sind viel
profaner. Diese armen Menschen lesen, um zu vergessen, welch
erbärmlich schlecht bezahlten Beruf sie sich gewählt
haben. Und sie trinken aus dem selben Grund. Was heißt hier
»trinken«? Sie saufen, was das Zeug hält. Und
warum? Weil sie traurige Menschen sind! Warum?
Darum: Es gibt M...
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