Zum Inhalt der Seite
15.12.2010

Weshalb wird in linken Buchverlagen so viel gesoffen?

Um zu vergessen, welch erbärmlich schlecht bezahlter Beruf der des Verlegers ist

Von Leander Sukov
Die landläufige Meinung, Verlagsmenschen würden der Kultiviertheit halber im Ohrensessel sitzen und beim Lesen Rotwein trinken, ist eine urbane Legende. Die Gründe sind viel profaner. Diese armen Menschen lesen, um zu vergessen, welch erbärmlich schlecht bezahlten Beruf sie sich gewählt haben. Und sie trinken aus dem selben Grund. Was heißt hier »trinken«? Sie saufen, was das Zeug hält. Und warum? Weil sie traurige Menschen sind! Warum? Darum: Es gibt M...

Artikel-Länge: 5405 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90