11.09.2007
Marokkos König ließ wählen
Nach den Wahlen: Gemäßigte Islamisten überraschend erfolglos. Alawiten-Monarchie stärkt ihre Macht
Von Anton Holberg
Vor den Wahlen in Marokko am Sonntag stand es kaum in Zweifel, daß die gemäßigte islamische Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (PJD) stärkste Kraft werden würde. PJD-Vertreter waren, von dem Erfolg der ihnen nahestehenden Regierungspartei AKP in der Türkei beflügelt, von etwa 80 der insgesamt 325 Abgeordneten im zukünftigen Parlament ausgegangen. Am Ende waren es etwas mehr als die Hälfte. Stärkste Partei wurde mit der konservativen Istiqlal (Unabhängigkeitspart...
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