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64 Prozent für raschen Abzug aus Afghanistan

Köln. Angesichts der Geiselnahmen in Afghanistan wächst in Deutschland die Ablehnung des Bundeswehreinsatzes am Hindukusch. Knapp zwei Drittel der Bundesbürger (64 Prozent) sprachen sich bei einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der ARD dafür aus, daß sich die deutschen Truppen möglichst schnell aus Afghanistan zurückziehen.

Wie das Außenministerium in Berlin gestern bekanntgab, ist der in Afghanistan getötete Deutsche Rüdiger D. von seinen Geiselnehmern nach einem Kreislaufkollaps mit zwei Schüssen hingerichtet worden. Dies ergab die Obduktion. Der Kollege des Getöteten, Rudolf B. aus Ottobrunn, ist weiter in der Hand der Entführer. Die beiden waren am 18. Juli verschleppt worden. (AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2007, Seite 1, Inland

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