Zum Inhalt der Seite

Bund ließ sich von Industrie aushalten

Hamburg. Die Ministerien und andere oberste Behörden des Bundes haben nach einem Bild-Bericht in den vergangenen zwei Jahren Geld- und Sachspenden im Wert vor mehr als 80 Millionen Euro entgegengenommen. Wie das Blatt unter Berufung auf einen noch unveröffentlichten Sponsoring-Bericht des Bundesinnenministeriums berichtete, wurde dabei das Gesundheitsminist­erium mit 49,7 Millionen Euro am großzügigsten bedacht, und der Kulturbeauftragte des Bundes erhielt 10,9 Millionen Euro. An das Familienministerium seien dagegen lediglich 6 650 Euro geflossen.
(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!