-
18.07.2007
- → Antifaschismus
Erneut Aufmarsch in Dortmund
Dortmund. Am Antikriegstag, dem 1. September, wollen Neofaschisten unter der Losung »Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege« erneut in Dortmund marschieren. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) hat den Polizeipräsidenten Hans Schulze aufgefordert, den Aufmarsch zu verbieten. In dem Offenen Brief an Schulze heißt es: »Justiz und Polizei haben die Nazis in Dortmund mit ihrer bisherigen Praxis eingeladen, antifaschistische und friedenspolitische Gedenktage für ihre widerlichen Aufmärsche zu mißbrauchen. Nach dem 27. Januar und dem 1. Mai ist nun der Antikriegstag an der Reihe.« Dafür hätten sich die Rechten ausgerechnet den Dortmunder Friedensplatz ausgeguckt. Auch das Bündnis Dortmund gegen rechts und das Dortmunder Friedensforum fordern das Verbot des Aufmarsches. Angesichts der Erfahrungen, zuletzt am 1. Mai, bereiten sie dennoch Proteste und eine Kundgebung unter dem Motto »Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!« vor. Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 24. Juli um 19 Uhr im Reinoldinum, Schwanenwall 34, statt.(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus