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23.02.2007

Vergewaltigt in Bagdad

Irakerinnen erheben schwere Vorwürfe gegen »Sicherheitskräfte«. US-gestützter Ministerpräsident wiegelt ab. Medien machen aus sexuellem Angriff konfessionellen Konflikt

Von Rüdiger Göbel
Im Irak sind in dieser Woche zwei Frauen an die Öffentlichkeit gegangen und haben in aufsehenerregenden TV-Interviews über ihre Vergewaltigung durch einheimische Polizisten berichtet. Die sexuellen Angriffe entwickeln sich zum politischen Skandal im US-besetzten Zweistromland, versucht die von Washington gestütze Regierung Nuri Al Malikis doch, die Vorwürfe abzuwiegeln. In absoluter Verhöhnung der Betroffenen macht der Premier die mutmaßlichen Täter zu Opfern eines ...

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