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Streik im Louvre

Die Wärter im Pariser Louvre fordern wegen gestiegener Besucherzahlen mehr Geld. Rund ein Drittel der 180 Museumswärter befindet sich seit mehreren Tagen im Ausstand. Die Streikenden fordern einen Ausgleich für die gestiegene Belastung. Von 2005 auf 2006 sei die Zahl der Besucher von 7,5 Millionen auf 8,3 Millionen gestiegen, ohne daß mehr Wärter eingestellt worden seien, erklärte Gewerkschaftsvertreter Christelle Guyader am Dienstag. Zudem gebe es inzwischen mehr offene Säle. Seit Tagen verteilen die Streikenden im Museum Flugblätter mit dem Bild einer geknebelten Mona Lisa und dem Text: »Meine Wärter sind wütend. Gebt ihnen, was ihnen zusteht! 150 Euro.« Einer der Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte, führte aus: »Was anstrengend ist, ist das Gewirr der Menge vor allem in den am stärksten besuchten Sälen wie dem der Mona Lisa, der Venus von Milo oder den Werken von Michelangelo.« Am schlimmsten seien Sonntage, an denen der Eintritt kostenlos ist. »65000 Besucher an einem Tag, das ist unerträglich.« Immer wieder müßten die Wärter erklären, daß alles mögliche fotografiert werden darf, nicht aber die Mona Lisa. »Am Ende eines solchen Tages rastet man schon mal aus.« (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2007, Seite 12, Feuilleton

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