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Allianz streicht 7500 Stellen

Köln. Die Pläne des Allianz-Konzerns zum Abbau von 7500 Arbeitsplätzen haben zu heftigen Protesten geführt. Die Gewerkschaft ver.di kündigte am Donnerstag unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorhabens massiven Widerstand an. Erste Warnstreiks würden bereits vorbereitet, sagte ein Sprecher. Der Hamburger Allianz-Betriebsratsvorsitzende Jens Schulzki bezeichnete den geplanten Stellenabbau als »eine Riesenschweinerei«. Er gehe davon aus, »daß es zu Arbeitskampfmaßnahmen kommen wird«. Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti forderte, profitablen Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen gesetzlich zu verbieten. Im vergangenen Jahr hatte der Allianz-Konzern seinen Gewinn um 30 Prozent auf den Rekordwert von 4,4 Milliarden Euro gesteigert.

(AP/jW)


* Siehe auch Beitrag »Jagd nach mehr Rendite«

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2006, Seite 1, Inland

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