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Vogelgrippe bei Nutztieren

Der erste Fall von Vogelgrippe in einem deutschen Nutztierbestand ist am Mittwoch bekannt geworden. In der von der Krankheit betroffenen Geflügelfarm im sächsischen Mutzschen sind bereits rund 700 Puten verendet. Das teilte das Landratsamt Muldentalkreis am Mittwoch in Grimma mit. Alle weiteren Tiere des Betriebes, der insgesamt 8 000 Puten, 4 350 Gänse, 3 350 Hühner sowie 600 Junggänse hält, sollen getötet werden. Nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums handelt es sich um den größten Geflügelzuchtbetrieb Sachsens. Das gefährliche Virus H5N1 war zuvor in Proben verendeter Puten der Geflügelfarm nachgewiesen worden. Um den Mastbetrieb wurde eine Drei-Kilometer-Sperrzone sowie ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern rund um den Sperrbezirk eingerichtet. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2006, Seite 2, Inland

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