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Gasprom setzt E.on unter Druck

München. Der russische Gasmonopolist Gasprom will nach einem Pressebericht über den deutschen Anbieter E.on mehr Einfluß auf den westeuropäischen Gasmarkt bekommen. Gasprom benutzt dabei ein riesiges Gasfeld in Sibirien, an dem E.on beteiligt werden soll, als Druckmittel, wie die Süddeutsche Zeitung am Montag berichtete. Als Preis für die im vergangenen Jahr zugesagte Beteiligung E.ons an dem Gasfeld sei vereinbart worden, daß Gasprom bei wichtigen E.on-Vertriebstöchtern einsteigen darf.

Gasprom selbst drängt dem Bericht zufolge auf die westeuropäischen Märkte. Eine Beteiligung von Gasprom an der Eon-Tochter Ruhrgas will Konzernchef Wulf Bernotat laut SZ auf jeden Fall verhindern. E.on wiederum ist mit 6,5 Prozent an Gasprom beteiligt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2006, Seite 9, Inland

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