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Korruption bei DaimlerChrysler

Frankfurt/Main. Der Autokonzern DaimlerChrysler hat eine Reihe von Korruptionsfällen eingeräumt. Bei internen Untersuchungen seien »unkorrekte Zahlungen« in Afrika, Asien und Osteuropa aufgedeckt worden, erklärte das Unternehmen in einem Bericht an die amerikanische Börsenaufsicht SEC. Der SEC wurden die Ergebnisse der Nachforschungen am Montag offiziell zugeleitet. In den USA ermitteln SEC und Justizministerium, ob DaimlerChrysler gegen amerikanische Antikorruptionsgesetze verstoßen hat. Wie viele Mitarbeiter entlassen oder vom Dienst freigestellt worden sind, wurde nicht mitgeteilt. Bei den Vorfällen gehe es u. a. um Steuerverbindlichkeiten, falsche Klassifizierungen und falsche Verbuchungen.


(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2006, Seite 2, Inland

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