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Heros-Pleite zieht weitere Kreise

Berlin. Die Banken in Deutschland haben im Zusammenhang mit der Insolvenz des Geldtransportunternehmens Heros massive Verluste erlitten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp summieren sich die Schäden auf rund 140 Millionen Euro. Der Gesamtschaden der Heros-Pleite dürfte indessen noch deutlich höher liegen. Bisher haben Heros-Kunden vermißte Gelder in Höhe von 300 Millionen Euro gemeldet. In dieser Summe sind allerdings die Verluste der Handelsketten Rewe- und Tengelmann, die auf zusammen 240 Millionen Euro geschätzt werden, noch gar nicht eingerechnet. Zudem wüßten viele Kunden noch gar nicht, ob und wieviel Geld sie verloren hätten, berichten Branchenkenner. Daher sei mit weiteren Schadensmeldungen zu rechnen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2006, Seite 9, Inland

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