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Diskriminierung bei Berufsberatung

Berlin. Die Neuregelung der Zuständigkeit für die Berufsberatung von Jugendlichen in Berlin ist auf scharfe Kritik gestoßen. Nach einem Medienbericht werden die Kinder von Hartz-IV-Empfängern in Berlin künftig von den Job-Centern beraten, während für alle anderen Jugendlichen weiterhin die Arbeitsagenturen zuständig seien. Es sei »nicht akzeptabel«, wenn die Schulabgänger in Abhängigkeit vom sozialen Status ihrer Eltern betreut würden, sagte am Mittwoch Grünen-Jugendexpertin Ramona Pop. Die Linkspartei-Abgeordnete Elke Breitenbach kritisierte diese »Form sozialer Diskriminierung«.


(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2006, Seite 2, Inland

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