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EU-Parlament prüft CIA-Aktionen

Untersuchungsausschuß nahm Arbeit auf

Brüssel. Der Untersuchungsausschuß des Europäischen Parlaments zur CIA-Affäre hat am Donnerstag in Brüssel seine Arbeit aufgenommen. Der Ausschuß soll auf EU-Ebene Vorwürfe untersuchen, wonach der US-Geheimdienst CIA in Europa Geheimgefängnisse unterhalten haben soll.

Ein Bericht des Ausschusses wird in vier Monaten erwartet. Das Parlament ist die erste EU-Institution, die in der Affäre eigene Untersuchungen anstellt. Die Vizevorsitzende Sarah Ludford, eine britische Liberale, brachte die Möglichkeit ins Spiel, ranghohe US-Vertreter vorzuladen, etwa Vizepräsident Richard Cheney, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld oder Außenministerin Condoleezza Rice. Verpflichtend wäre eine solche Ladung aber nicht.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2006, Seite 6, Ausland

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