04.01.2006
Taktisch sauer sein
Axel Springer Verlag ärgert sich öffentlichkeitswirksam über die Auflagen der KEK-Medienkontrolleure. Deren Vorgaben verstoßen angeblich gegen Aktienrecht
Von Dieter Schubert
Deutschlands mächtigstes Zeitungsimperium ist sauer. Im schwelenden Streit um die Übernahme der Fernsehgruppe ProSiebenSat.1 hat der Axel Springer Verlag einem Pressebericht zufolge schwere Vorwürfe gegen die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) erhoben. Deren Vorgabe, einen Fernsehbeirat zur Programmkontrolle zu schaffen, ist nach Ansicht von Springer nicht mit dem Aktienrecht vereinbar. Dies wiederum behauptete das Handelsblatt am Die...
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