24.12.2005
In Argentinien gärt es
Vier Jahre nach dem Wirtschaftskollaps schreibt die Regierung Kirchner schwarze Zahlen. Die Bevölkerung merkt von Aufschwung bislang aber nichts
Von Nancy Garín, Buenos Aires
Die Tage und Nächte nach dem 20. Dezember 2001 sind den Menschen in Argentinien noch gut im Gedächtnis. Nachdem vor vier Jahren das Bankensystem zusammengebrochen war, gingen Hunderttausende im ganzen Land gegen die Regierung auf die Straße. Immerhin mußte die Mehrheit der Bevölkerung damals um ihre Sparguthaben bangen, nachdem landesweit die Privatkonten eingefroren worden waren. Zwar hat der als »Argentinazo« bekannte Volksaufstand den damaligen Präsidenten Fernan...
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