Angriff auf den Iran: Pakistan und China fordern Einstellung der Kampfhandlungen
Beijing. Nach einem Treffen der Außenminister Chinas und Pakistans in der chinesischen Hauptstadt haben beide Länder gemeinsame Forderungen in Bezug auf den Krieg im Nahen Osten vorgestellt. »China und Pakistan fordern eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und größtmögliche Anstrengungen, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern«, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme am Dienstag. Humanitäre Hilfe solle in die vom Krieg betroffenen Gebiete vorgelassen werden, und Friedensverhandlungen sollten so schnell wie möglich beginnen, hieß es weiter. Zudem forderten die Länder den »Verzicht auf die Anwendung oder Androhung von Gewalt während Friedensgesprächen«. Das Passieren der Straße von Hormus solle so schnell wie möglich wieder normal ermöglicht werden. Weiter hieß es, ein gemeinsamer Frieden solle auf Grundlage der UN-Charta und internationalen Rechts verhandelt werden. Pakistan hatte sich zuletzt um Vermittlung zwischen den USA und dem Iran bemüht. Am Wochenende hatte Islamabad die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Iran-Krieg empfangen. Pakistans Außenminister Ishaq Dar war der Folge zu Gesprächen nach China aufgebrochen. (dpa/jW)
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