NATO-Komplizen der USA steigern Rüstungsausgaben um rund 20 Prozent
Brüssel. Die europäischen NATO-Mitglieder und Kanada haben ihre Rüstungsausgaben im vergangenen Jahr um 19,6 Prozent erhöht. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht des imperialistischen Bündnisses für 2025 hervorgeht, gaben sieben Länder im vergangenen Jahr mehr als drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Aufrüstung aus. Die BRD habe sich demnach mit 2,39 Prozent ihres BIP militarisiert. In Polen seien es 4,3, in Litauen vier und in Lettland 3,74 Prozent gewesen.
Insgesamt gaben die 32 NATO-Staaten laut Bericht 1,63 Billionen US-Dollar (rund 1,41 Billionen Euro) für Aufrüstung aus. Mehr als die Hälfte dieser Ausgaben entfielen mit 980 Milliarden Dollar auf die USA. Deutschland verzeichnete mit mehr als 120 Milliarden Dollar die zweithöchsten Rüstungsausgaben. NATO-Generalsekretär Mark Rutte versicherte bei einer Pressekonferenz in Brüssel zudem, dass man die Ukraine trotz des Kriegs gegen den Iran weiter ausrüsten werde. Ferner forderte er die beteiligten Staaten und Konzerne auf, ihre Kriegswirtschaft weiterzuentwickeln. (AFP/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Repression gegen Kuba-Aktivisten
vom 27.03.2026 -
UNO verrät ihre Prinzipien
vom 27.03.2026 -
Teheran gibt den Ton an
vom 27.03.2026 -
Bagdad stellt sich hinter den Widerstand
vom 27.03.2026 -
Ohne Kommentar
vom 27.03.2026
