BASF eröffnet neues Werk in Südchina
Zhanjiang. Der Chemiekonzern BASF eröffnet am Donnerstag offiziell seinen neuen Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang. Das Werk in der wirtschaftsstarken Küstenprovinz Guangdong ist mit 8,7 Milliarden Euro die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Konzerns. Vorstandschef Markus Kamieth will den Standort mit eigenem Tiefseehafen am Vormittag (Ortszeit) eröffnen.
Mit dem weltweit drittgrößten Verbundstandort will der Konzern aus Ludwigshafen den aussichtsreichen Markt in Südchina bedienen und seine Präsenz in der Volksrepublik ausbauen. Bislang betrieb BASF einen Verbundstandort im ostchinesischen Nanjing, der in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem staatlichen Ölkonzern Sinopec eingegliedert war. Das Werk in Zhanjiang, das bereits seit November produziert, gehört dem deutschen Konzern allein. Etwa 2.000 Menschen arbeiten dort. Die Eröffnung des 2018 beschlossenen Projekts erfolgt in wirtschaftlich unsicheren Zeiten mit einem übersättigten Markt in China, der BASF unter Kostendruck setzt. (dpa/jW)
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