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93 Millionen Euro für Missbrauchsopfer

Bonn. Betroffene von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland haben bislang insgesamt rund 93 Millionen Euro als Anerkennungsleistungen erhalten. Allein 2025 stieg die Summe um mehr als 16,5 Millionen Euro, teilte die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen in Bonn mit. Die Kommission arbeitet seit 2021. Die Zahl neuer Erstanträge sank 2025 deutlich auf 186 und erreichte damit den bisher niedrigsten Stand. 2024 waren noch 349 neue Anträge eingegangen, 2021 lag der Höchstwert bei 1.565. Insgesamt stellten bisher knapp 3.000 Betroffene Erst- oder Folgeanträge. Die von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte, aber unabhängig arbeitende Kommission entscheidet über Anerkennungszahlungen für Missbrauchsopfer in allen Bistümern und katholischen Organisationen. Ihr gehören unter anderem Richter, Psychotherapeuten und Anwälte an. Insgesamt wurden bislang rund 4.700 Verfahren bearbeitet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2026, Seite 4, Inland

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