Iran und USA setzen Atomgespräche in Genf fort
Genf. Der Iran und die USA setzen am Dienstag ihre Verhandlungen in der Schweiz fort. Delegationen beider Staaten treffen sich nach Angaben aus Teheran in Genf. Es ist die zweite Runde indirekter Gespräche, erneut unter Vermittlung des Oman. Ort der Verhandlungen von Irans Außenminister Abbas Araghtschi und des US-Sondergesandten Steve Witkoff ist laut iranischen Medien die omanische Botschaft.
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans Atomprogramm. Den USA geht es eigenen Angaben zufolge vor allem darum, zu verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen baut. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Über andere Themen, die die USA aufgebracht haben, will die Islamische Republik nicht reden – dazu zählen eine Ausdünnung des Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung bewaffneter Gruppen im Nahostkonflikt. Die Gespräche erfolgen vor dem Hintergrund eines militärischen Aufmarsches der Vereinigten Staaten und permanenter Kriegsdrohungen gegen Iran. (dpa/jW)
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