Neu erschienen
Rundbrief
Der Rundbrief der Hamburger Willi-Bredel-Gesellschaft mit seinen Beiträgen zur Hamburger Stadtgeschichte mit einem Fokus auf die »kleinen Leute« hat sich 2025 nach 36 Jahren verabschiedet. »Leider werden aber auch wir älter und es erfordert immer größere Anstrengungen, das erreichte Niveau zu halten«, hatten die Macher in der letzten Nummer geschrieben. Nun ist anlässlich der Woche des Gedenkens zum Thema Zwangsarbeit in Hamburg in der Nazizeit ein Sonderdruck erschienen, der noch einmal relevante Beiträge aus den Rundbrief-Jahrgängen 2011 und 2012 versammelt. Ein Beitrag von Hans-Kai Möller befasst sich mit dem Schicksal der Zwangsarbeiterin Matla Rozenberg, die mit anderen Gefangenen »unter besonders menschenunwürdigen Bedingungen an verschiedenen Orten Hamburgs schwerste Arbeiten im Baubereich« verrichten musste. Nach dem Krieg lebte Rozenberg als Térèsa Stiland in Frankreich und besuchte 2011 die Eröffnung der Ausstellung in der letzten noch weitgehend im Originalzustand erhaltenen Zwangsarbeiterbaracke in Hamburg, die von der Willi-Bredel-Gesellschaft vor dem Abriss gerettet worden war. Die anderen Beiträge befassen sich mit verschiedenen Aspekten und Schauplätzen dieses Besuchs. (jW)
Rundbrief der Willi-Bredel-Gesellschaft, Sonderdruck, 33 Seiten, 2,50 Euro, Bezug: Willi-Bredel-Gesellschaft – Geschichtswerkstatt e. V., Ratsmühlendamm 24, 22335 Hamburg, E-Mail: willi-bredel-gesellschaft@t-online.de
KAZ
Die aktuelle Ausgabe der KAZ befasst sich unter der Überschrift »Rettet den Feierabend und stört den Feierabend des IG-Metall-Vorstands« mit dem Agieren der IG-Metall-Führung angesichts der Pläne der Bundesregierung zur »Flexibilisierung« der Arbeitszeiten. Ein weiterer ausführlicher Beitrag befasst sich mit der Geschichte des italienischen Faschismus. Dokumentiert werden verschiedene Materialien, darunter eine Erklärung der Sudanesischen Kommunistischen Partei vom Oktober 2025 anlässlich der Massaker in Darfur und die Rede eines Vertreters der VVN-VdA zum 130. Geburtstag von John Schehr. (jW)
Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Nr. 394, 39 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Kommunistische Arbeiterzeitung, Postfach 21 04 46, 90122 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de
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