79 Jahre Zeitung für Frieden und Sozialismus
Von Nick Brauns
Am 12. Februar 1947 erschien in der Sowjetischen Besatzungszone die erste Ausgabe der Jungen Welt. Aus der »Zeitung der Jugend« – so der anfängliche Untertitel – wurde das »Organ des Zentralrates der FDJ« und die Junge Welt mit bis zu 1,6 Millionen Exemplaren zur auflagenstärksten und beliebtesten Tageszeitung in der DDR.
Als wenige Jahre nach dem Ende der DDR der damalige Westeigentümer 1995 auch das Ende der Jungen Welt verkündete, wurde die Zeitung in Eigenregie von der Belegschaft und später der jW-Genossenschaft im neugegründeten Verlag 8. Mai fortgeführt. Trotz widriger ökonomischer Bedingungen und staatlicher Drangsalierung gelang es einer marxistisch orientierten Tageszeitung, ihren Platz auf dem Pressemarkt zu behaupten.
Diese turbulenten letzten 30 Jahre stehen im Mittelpunkt des Dokumentarfilms »Träume und andere Realitäten« von Clara Ehrhardt und Louis Matthey über die junge Welt, ihre Macher und Leser. Die Filmpremiere mit Podiumsgespräch findet am 14. Februar 2026 um 16.30 Uhr im Kino Babylon in Berlin statt. Tickets gibt es online unter jungewelt.de/film, im jW-Shop und am Sonnabend an der Kinokasse.
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