Vivantes-Töchter: Beschäftigte streiken
Berlin. In der Auseinandersetzung um eine Angleichung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD) verweigert Vivantes den Beschäftigten seiner Tochterunternehmen ein neues Angebot. Das teilte Verdi nach der Verhandlungsrunde am Dienstag mit. »Damit blockiert Vivantes weiterhin die Beendigung der Zweiklassenbelegschaft«, heißt es in der Mitteilung von Verdi. In der ersten Verhandlung hatte Vivantes schon ein Angebot gemacht, das 90 Prozent der Beschäftigten in einer Befragung aber als unzureichend ablehnten. Verdi ruft nun für den 9. Februar zum Warnstreik auf und erwartet, dass Vivantes in den kommenden Gesprächen am 10. Februar endlich ein ernstzunehmendes Angebot vorlegt. (jW)
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