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»Trostfrauen«: Lee geißelt rechte Gruppe

Seoul. Die Präsidentin der Republik Korea, Lee Jae Myung, hat eine extrem rechte Gruppe scharf verurteilt, die Statuen in Gedenken an Frauen verunglimpft haben soll, die während des Zweiten Weltkriegs von den japanischen Streitkräften versklavt worden waren. Lee bezeichnete die »Bürgerinitiative zur Abschaffung des Gesetzes über Trostfrauen« laut Tageszeitung The Korea Times am Sonntag als »Bestien, die von der Gesellschaft isoliert werden müssen«. Sie soll Ende 2025 vor einem Highschool-Campus im Süden Seouls Banner aufgehängt haben, auf denen die Opfer als Prostituierte bezeichnet worden waren. In Wahrheit seien sie »gewaltsam auf das Schlachtfeld verschleppt, unter ständiger Todesangst täglich mehrfach sexuell missbraucht und schließlich massakriert« worden, teilte Lee mit. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2026, Seite 15, Antifaschismus

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