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Einzigartiges Fossilienlager entdeckt

Nanjing. Vor rund 513 Millionen Jahren gab es das erste große Massensterben der Erdgeschichte, wie China Daily (29.01.2026) berichtete. Zuvor kam es in der sogenannten kambrischen Explosion zu einer schlagartigen Zunahme biologischer Lebensformen. Durch eine rapide Abnahme des Sauerstoffgehalts in den Ozeanen wurden die meisten der neuentstandenen Tierarten wieder ausgelöscht. Bislang konnte dieses Massensterben – das sogenannte Sinsk-Event – nur unzureichend erklärt werden. Einem Team um Han Zeng vom Institut für Geologie und Paläontologie in Nanjing ist nun ein spektakulärer Fund gelungen, der bei der Klärung dieser Fragen helfen kann. Im Kreis Huayuan in der zentralchinesischen Provinz Hunan wurden bei Straßenbauarbeiten Fossilien gefunden, deren Alter auf 512 Millionen Jahre datiert wurde, die also aus der Zeit kurz nach dem Massensterben stammen. Bei der Sammlung von 50.000 Fossilien konnten insgesamt 153 Tierarten unterschieden werden, wie die Forscher in ihrer in Nature veröffentlichten Studie berichten. Die Funde legen nahe, dass das Aussterben vor allem in küstennahen Umgebungen verheerend war, während es damalige Tiefwasserbiotope wie Huayuan weniger stark traf. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2026, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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