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Razzien gegen »Beschaffungsnetzwerk«

Lübeck. Die Bundesanwaltschaft ist am Montag morgen mit Razzien gegen ein mutmaßliches »Beschaffungsnetzwerk« für die russische Industrie vorgegangen. In Lübeck und Umgebung wurden fünf Verdächtige festgenommen. Zudem gab es Durchsuchungen in weiteren Bundesländern. Die Beschuldigten sollen über Scheinfirmen Güter nach Russland exportiert und so das EU-Embargo gegen Russland umgangen haben. Nach Angaben der Ermittler wurden rund 16.000 Lieferungen im Wert von etwa 30 Millionen Euro an 24 russische Rüstungsunternehmen abgewickelt. Das Verfahren läuft wegen bandenmäßiger Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2026, Seite 4, Inland

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