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SPD schlägt Gespräche mit Kreml vor

Berlin. Wegen mangelnder Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs haben SPD-Politiker direkte Gespräche mit Russland ins Spiel gebracht. In der SZ (Mittwoch) forderte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, eine neue Strategie. Dazu gehöre »auch die Klärung der Frage, auf welcher Ebene und durch wen der diplomatische Kontakt zu Russland gesucht werden soll«. Europa dürfe die Kontakte zu Russland nicht den USA überlassen. Auch der Abgeordnete Rolf Mützenich forderte in dem Blatt den Versuch direkter Gespräche. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte die Aussagen gegenüber AFP: »Während in der Ukraine Menschen durch Russlands Bomben und Kälteterror sterben, fällt der SPD erneut nichts Besseres ein als Annäherung mit Russland.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2026, Seite 4, Inland

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