-
26.01.2026
- → Ausland
Festnahmen bei Protest vor Gefängnis in London
London. In Großbritannien sind am Samstag abend 86 Menschen wegen schweren Hausfriedensbruchs festgenommen worden, die zur Unterstützung eines propalästinensischen Aktivisten auf ein Gefängnisgelände vorgedrungen waren. Der Vorfall ereignete sich vor dem Gefängnis Wormwood Scrubs in West London. Ein Insasse befindet sich nach Angaben der Aktivistengruppe »Prisoners for Palestine« seit mehr als zwei Wochen im Hungerstreik. Er ist einer von mehreren Insassen, die in den vergangenen Monaten immer wieder in den Hungerstreik getreten waren, während sie auf einen Prozess wegen mutmaßlichen Einbruchs und Sachbeschädigung im Namen von »Palestine Action« warten. Die Aktivisten weisen die Vorwürfe zurück und fordern, dass die Anklage fallengelassen wird. Die Gruppe »Palestine Action« war im Sommer von der britischen Regierung auf Grundlage eines Antiterrorgesetzes als terroristische Vereinigung eingestuft und verboten worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!