Finanzinvestor plant Rechenzentrum in NRW
Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung begrüßt Pläne des Finanzinvestors Blackstone zur Errichtung eines rund vier Milliarden Euro teuren Rechenzentrums im nordrhein-westfälischen Lippetal. 100 Arbeitsplätze könnten direkt am Rechenzentrum entstehen, rund 600 weitere Stellen könnten folgen. Die Landesregierung stehe mit Blackstone in Kontakt, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Freitag. Das Projekt könnte eines der größten IT-Infrastrukturprojekte der BRD werden. (Reuters/jW)
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Leserbrief von Onlineabonnent/in Heinrich H. aus Stadum (18. Januar 2026 um 08:37 Uhr)Vierzig Millionen Euro pro (direktem) Arbeitsplatz investieren, holla! Wenn da Gewinn ’rausschauen soll, braucht es einen negativen Industriestrompreis. Gegen Ende des Fordismus (1970, Zahlen aus »Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 1970 bis 1990«, Statistisches Bundesamt) wurden in der BRD insgesamt etwa hundert Milliarden D-Mark bei etwa siebenundzwanzig Millionen Arbeitsplätzen brutto investiert, 2025 waren es achthundertachtunvierzig Milliarden Euro bei ??? Arbeitsplätzen. Sagt uns das was über den tendenziellen Fall der Profitrate? Na gut, Werksfeuerwehr, Sicherheitsdienst, Kantine, Fuhpark, Fussboden- und Fenstermanagement … waren damals noch nicht in Profitcenters ausgegliedert und Briefkopien wurden als Durchschlag mit Kohlepapier erstellt.
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