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Myanmar: Prozess vor Haager Gericht

Den Haag. Vor dem höchsten UN-Gericht hat am ​Montag ein Prozess gegen Myanmar wegen mutmaßlichen Völkermordes begonnen. Der Militärregierung des südostasiatischen Staats wird Genozid an der muslimischen Bevölkerungsgruppe der Rohingya vorgeworfen. Das überwiegend muslimische westafrikanische Land Gambia hatte die Klage 2019 beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag eingereicht. 2017 waren im Rahmen einer Militäroffensive im Bundesstaat Rakhine zahlreiche Rohingya massakriert und mindestens 730.000 Angehörige der Minderheit ins benachbarte Bangladesch vertrieben worden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2026, Seite 6, Ausland

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