Prozess gegen AfD-Politiker Halemba
Würzburg. Der bayerische AfD-Politiker Daniel Halemba muss sich wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Würzburg verhandelt seit Mittwoch außerdem über den Vorwurf der Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass bei seiner Geburtstagsfeier 2022 ein Neonazilied gespielt worden sei. Zudem soll er 2022 Geld aus Betrugstaten von Dritten auf ein Konto im Baltikum weitergeleitet haben. Vorgeworfen werden ihm auch Nötigung und versuchte Nötigung. Halemba soll 2023 einen Rechtsanwalt bedrängt haben, um diesen dazu zu bringen, auf ein Parteiausschlussverfahren gegen einen Dritten Einfluss zu nehmen. Halemba wurde mit einer vorübergehenden Ämtersperre belegt. Im Oktober 2025 wurde er zum Spitzenkandidaten für die Würzburger Stadtratswahl am 8. März gewählt. (AFP/jW)
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