BASF investiert Milliarden in China
Ludwigshafen. Der BASF-Konzern wird seinen neuen Verbundstandort im chinesischen Zhanjiang im ersten Quartal des Jahres offiziell eröffnen – als Industriestandort mit miteinander verbundenen Produktionsanlagen, Logistik und Stoffströmen. Mit rund 8,7 Milliarden Euro ist das Werk das bislang größte Einzelinvestitionsprojekt des Unternehmens. »Wir erwarten, dass rund 80 Prozent des Wachstums in der Chemieindustrie bis zum Jahr 2035 auf die Region Asien-Pazifik konzentriert sein werden«, teilt BASF mit. Schon heute trage China, das einen Anteil von rund 50 Prozent am Chemieweltmarkt hat, maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Das Engagement in China bedeute weder eine Fokussierung auf einen einzigen Markt noch eine Verlagerung der Produktion. (dpa/jW)
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