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Moskau: Vorwürfe nach mutmaßlichem Angriff

Moskau. Russland hat der Ukraine wegen eines mutmaßlichen versuchten Drohnenangriffs auf eine Residenz von Staatschef Wladimir Putin am Dienstag Terror vorgeworfen. Von dem Angriff auf die Anlage im Waldaigebiet zwischen Moskau und St. Petersburg hatte am Montag zunächst Außenminister Sergej Lawrow gesprochen. Putin beklagte sich auch in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump darüber, der wiederum Kiew Vorhaltungen machte. Der ukrainische Präsident dementierte eine solche Attacke. Ebenfalls am Dienstag haben sich Europäer und Kanadier erneut über ihre Ukraine-Politik abgestimmt. Die italienische Regierung hat angekündigt, die Unterstützung Kiews im kommenden Jahr fortzusetzen. Das spanische Kabinett hatte schon in der vergangenen Woche zwei Milliarden Euro mehr für Rüstungsausgaben genehmigt, teils für die Ukraine, wie am Dienstag bekannt wurde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2025, Seite 6, Ausland

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