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»Druck 18«: Gericht lehnt Beschwerde ab

Hamburg. Der Verein »Laut gegen Nazis« darf einen Internetshop unter dem Namen »Druck 18« weiter betreiben, der ursprünglich von einem Neonazi genutzt worden war. Das hat das Hanseatische Oberlandesgericht entschieden, wie eine Sprecherin am Dienstag der dpa in Hamburg sagte. Die Beschwerde des gleichnamigen Unternehmens wurde aus formalen Gründen abgelehnt. Die »Druck 18«-Firma gilt laut dem Verein als einer der wichtigsten Vertriebskanäle der Neonaziszene. Als Geschäftsführer tritt der Faschist Tommy Frenck auf. Er wurde bundesweit bekannt, weil er eine Reihe großer Neonazikonzerte organisiert hatte. Der bürgerlich-antifaschistische Internetshop www.druck18.com verkauft Artikel für Nazigegner. Der Gerichtssprecherin zufolge kann das Unternehmen gegen die Entscheidung keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Aber es könne gegen »Laut gegen Nazis« klagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2025, Seite 15, Antifaschismus

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