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EZB prüft Vorwürfe gegen Deutschen Bank

Frankfurt. Die Bilanzierungspraktiken der Deutschen Bank sind in das Visier der Europäischen Zentralbank (EZB) geraten. Letztere prüfe Vorwürfe, wonach die Deutsche Bank Risiken in ihrer Bilanz zu niedrig angesetzt und ein irreführendes Bild ihrer Finanzlage gezeichnet haben soll, berichtete die Financial Times am Dienstag. Die Anschuldigungen stammten demnach von einem ehemaligen Mitarbeiter des Geldhauses, der »aggressive Netting- und außerbilanzielle Buchungstechniken« anprangere. Dabei werden finanzielle Verpflichtungen zusammengefasst und aufgerechnet, um das Kreditrisiko und die Kapitalanforderungen zu senken. Die Deutsche Bank erklärte, dass sie die üblichen Rechnungslegungsstandards anwende. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2025, Seite 8, Kapital & Arbeit

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 26. Nov. 2025 um 16:01 Uhr
    Eine echt kreative Erklärung und fundierte Begründung: Täuschungen und Betrug müssen also lediglich lange genug praktiziert werden, und sodann mutieren sie zu »üblichen Rechnungslegungsstandards«. Gute alte Tradition der Deutschen Bank. Das überzeugt!
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