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Lagarde will Reform von EU-Binnenmarkt

Frankfurt am Main. Angesichts des zunehmend protektionistischen Welthandels hat die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, gefordert, Hürden auf dem Binnenmarkt der EU abzubauen. Am Freitag empfahl sie beim »Frankfurt European Banking Congress« zwecks Ausgleich der Wachstumsdämpfer drei Maßnahmen: Erstens soll alles, was in der EU einmal genehmigt ist, in allen Mitgliedstaaten zugelassen werden; zweitens sollen Beschlüsse schneller gefasst werden, indem man die Einstimmigkeitsregel im Europäischen Rat umgeht, an der etwa einheitliche Steuern gescheitert seien; drittens sollen EU-Rechtsrahmen geschaffen werden, auf die Konzerne alternativ zu den nationalen zurückgreifen können. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2025, Seite 8, Kapital & Arbeit

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