Zum Inhalt der Seite

Deutschland: Weiter hohe Verbraucherpreise

Wiesbaden. Das Leben in Deutschland hat sich im Oktober nicht mehr ganz so stark verteuert. Doch mit 2,3 Prozent hält sich die Inflation über der Zweiprozentmarke, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Vor allem für Dienstleistungen mussten Verbraucher deutlich mehr zahlen als im Oktober 2024, so die Wiesbadener Statistiker. Auch die Lebensmittelpreise zogen weiter an, wenn auch weniger als in den Monaten zuvor. Überdurchschnittlich teurer als ein Jahr zuvor waren abermals Dienstleistungen, zu denen Reisen und Autoreparaturen zählen. Hier stiegen die Preise um 3,5 Prozent. Deutlich teurer wurden unter anderem Personenbeförderung (plus 11,4 Prozent) und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (plus 8,0 Prozent). (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2025, Seite 8, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!