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IG Metall Küste fordert EU-first-Strategie

Hamburg. Die wirtschaftliche Lage in den Betrieben an der Küste ist zwar signifikant besser als im Rest der Republik. Ein wirtschaftlicher Aufschwung ist aber auch hier nicht in Sicht, erklärte die IG Metall Küste am Mittwoch mit Verweis auf eine Umfrage unter Betriebsräten. »Wir brauchen einen europäischen Local Content, der sicherstellt, dass Zukunftstechnologien wie Halbleiterproduktion, Speichertechnologien und erneuerbare Energien hier bei uns produziert werden und nicht abwandern«, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Von den Unternehmen forderte er »ein Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland«. Die Debatte um eine Arbeitszeitflexibilisierung sei »bei 1,2 Milliarden Überstunden in Deutschland und unzähligen Betriebsvereinbarungen zu Arbeitszeit- und Gleitzeitkonten eine Nebelkerze«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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