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Streik bei Coca-Cola in Halle und Weimar

Halle (Saale)/Weimar. Im Rahmen eines Warnstreiks bei Coca-Cola haben die Beschäftigten der Standorte in Halle (Saale) und Weimar Produktion sowie Abfüllung am Montag zeitweise komplett lahmgelegt. »Alle Schichten beteiligten sich«, teilte der DGB am Dienstag mit. Demnach kritisiere die verantwortliche Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), dass der Saftladen eine Lohnerhöhung im laufenden Jahr weiterhin ablehne und für 2026 lediglich 1,5 Prozent in Aussicht gestellt habe. Gefordert würden »eine Vorwegerhöhung der Entgelte um 150 Euro und anschließend weitere fünf Prozent mehr Lohn« bei einer Laufzeit von einem Jahr. »Das Nullangebot des Unternehmens stößt auf Nullakzeptanz bei der Belegschaft«, erklärt Uwe Ledwig, Vorsitzender der NGG Ost. Vergangenen Woche hatte die Gewerkschaft den Standort in Genshagen bestreikt. Trotz eines bundesweiten Stellenabbaus sei die Produktion des Konzerns gestiegen, hieß es weiter. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 10. November in Hamburg angesetzt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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