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Neue Erkenntnisse zu Beteigeuzes Begleiter

Pittsburgh. Astronomen haben weitere Erkenntnisse über den unlängst entdeckten Begleitstern des Roten Riesen Beteigeuze gewonnen. Die Untersuchungen im Röntgen- und UV-Bereich legen nahe, dass es sich bei α Orionis B nicht um einen Weißen Zwerg (einen stark verdichteten Sonnenrest) handelt, vielmehr werde Beteigeuze von einem relativ jungen stellaren Objekt begleitet, berichten die Forscher um Anna O’Grady von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA, im Astrophysical Journal. Beteigeuze hat die 800-fache Größe der Sonne und befindet sich möglicherweise im Vorstadium einer Supernova. Astronomen hatten sich länger die Frage gestellt, warum Beteigeuze in seiner Helligkeit schwankt. Im Juli 2025 entdeckte man, dass er einen Begleiter von rund 1,5 Sonnenmassen hat. Unklar blieb, ob es sich bei α Orionis B um einen Weißen Zwerg, einen Neutronenstern oder einen Jungstern handelt. Die Untersuchungen mit dem Chandra-Röntgenteleskop und der UV-Kamera des Hubble-Weltraumteleskops sollen nun die ersten beiden Möglichkeiten ausgeschlossen haben. Die Röntgenstrahlung von Beteigeuzes Begleiter sei dazu viel zu schwach. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2025, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 15. Okt. 2025 um 00:46 Uhr
    Hm, was ist die »800-fache Größe der Sonne«? Der Durchmesser, die Masse? Beim Beteigeuze ist es der Durchmesser, seine Masse ist »nur« ihr 16- bis 19-faches. Und: Er ist selber ein Jungstern, obwohl er möglicherweise bald stirbt, er ist nämlich acht bis neun Millionen Jahre alt, wie sein Begleiter auch. »Die geringe Masse des Partnersterns erklärt auch, warum sich dieser «Juniorpartner» sehr viel langsamer entwickelt als Beteigeuze: Während letzterer seinen Lebenszyklus fast beendet hat, steckt α Orionis B noch in seinem Bildungskokon.« Hier nachlesbar: https://www.scinexx.de/news/kosmos/neues-zu-beteigeuzes-buddy/
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